Vorino ist eine App für iPhone und iPad, die deinen Lebensmittelvorrat verwaltet und dazu passende Rezepte vorschlägt. Hier steht, was die App kann, was sie kostet und was sie bewusst nicht tut.
Vorino ist eine App für iPhone und iPad, die den Lebensmittelvorrat verwaltet und dazu passende Rezepte vorschlägt. Du trägst ein, was bei dir zu Hause steht, und Vorino zeigt dir aus 1600 mitgelieferten Rezepten die, für die du die meisten Zutaten schon hast. Dazu kommen Wochenplanung, eine Einkaufsliste und eine ungefähre Kostenschätzung für den Einkauf.
Ja, genau dafür ist Vorino gemacht. Du erfasst deine Lebensmittel - von Hand, per Barcode-Scan oder indem du deinen Kassenbon abfotografierst - und bekommst Rezepte vorgeschlagen, sortiert danach, wie viele Zutaten du schon da hast; Rezepte, bei denen keine zwingende Zutat fehlt, rücken nach oben. Filtern kannst du zusätzlich nach Zubereitungszeit, Küche, Ernährungsform und Mahlzeit (Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Dessert, Kuchen, Snack), nach einer Obergrenze für das, was du noch dazukaufen müsstest, oder mit dem Schalter „Nur was ich da habe“. Suchen kannst du auch direkt nach dem Namen eines Gerichts.
Vorino ist kostenlos und zeigt in der Gratis-Version Werbung. Gratis dabei sind alle 1600 Rezepte, die Vorratsverwaltung, Barcode- und Kassenbon-Scan, Favoriten, die unbegrenzte Suche nach Rezeptnamen und fünf Zutaten-Suchen pro Tag; einen Wochenplan bekommst du auch gratis, wenn du dafür eine kurze Werbung ansiehst. Vorino Pro entfernt die Werbung und das Tageslimit, schaltet die Einkaufsliste frei und sortiert die Suche auf Wunsch nach deinen Vorlieben. Pro gibt es als Abo - monatlich oder jährlich, beim Jahresabo mit 14 Tagen kostenlos zum Testen - oder als einmaligen Kauf. Die jeweils gültigen Beträge stehen in der App und im App Store; gekauft und gekündigt wird über deine Apple-ID.
Nein. Es gibt keine Registrierung, kein Passwort und keine E-Mail-Abfrage. Das hat eine Kehrseite: Weil dich niemand identifizieren kann, lässt sich eine Datenschutz-Anfrage meist keiner Person zuordnen. Löschen kannst du alle Daten aber jederzeit selbst in den Einstellungen der App.
Vorrat, Favoriten, Wochenpläne und Einkaufslisten liegen auf deinem Gerät. Bist du in iCloud angemeldet, synchronisiert die App sie über deine eigene, private iCloud zwischen deinen Geräten - die Daten liegen in deiner iCloud, nicht auf Servern des Anbieters. Fotos von Kassenbons und für „Vorrat per Foto“ werden auf dem Gerät ausgewertet und nicht hochgeladen. Für einzelne Funktionen, etwa das Nachladen von Rezeptbildern, braucht die App eine Internetverbindung. Verbindlich ist in allen Punkten die Datenschutzerklärung.
Nur eingeschränkt. Für Vorino Pro gibt es die Beta „Vorrat per Foto“ – und zwar nur auf Geräten mit iOS 27 (bzw. iPadOS 27) und eingeschalteter Apple Intelligence. Du fotografierst ein Regalfach oder den Kühlschrank, Vorino schlägt eine Liste erkannter Produkte vor, und in den Vorrat kommt nur, was du anhakst. Die Erkennung läuft mit KI auf deinem Gerät, das Foto verlässt es nicht. Als Beta kann sie Packungen übersehen und Produkte, Marken oder Größen falsch benennen. Sonst erkennt Vorino Barcodes und Kassenbons; Obst, Gemüse und alles ohne Strichcode trägst du von Hand ein.
Die Funktion ist eine Beta für Vorino Pro und erscheint nur auf Geräten mit iOS 27 (bzw. iPadOS 27) und eingeschalteter Apple Intelligence. Welche Geräte Apple Intelligence unterstützen, steht bei Apple: support.apple.com/de-de/121115. Ist Apple Intelligence ausgeschaltet oder wird sie noch vorbereitet, zeigt Vorino Pro-Nutzern einen Hinweis. Alle anderen Pro-Vorteile gelten auf jedem Gerät.
Ja, beides. Vorino ist eine Universal-App für iPhone und iPad ab iOS 17, auf dem iPad mit zweispaltigem Layout, Split View, Stage Manager und Tastatur-Kurzbefehlen. Dazu gibt es einen Apple-Watch-Begleiter für den Koch-Modus. Alle 1600 Rezepte stecken in der App und funktionieren ohne Internet - auch in der Gratis-Version. Die Rezeptfotos lädt die App beim Ansehen nach; ohne Internet siehst du stattdessen ein unscharfes Vorschaubild.
Teilweise. Fehlende Zutaten aus einem Rezept oder deinem Wochenplan landen auf einer Einkaufsliste, die nach Supermarkt-Kategorien sortiert ist und die sich in die Apple-Erinnerungen-App übertragen lässt; die Einkaufsliste ist eine Pro-Funktion. Vorino rechnet dabei mit ganzen Packungen in üblichen Ladengrößen und mit echten Ladenpreisen aus Open Prices, wo es welche gibt: dem mittleren regulären Preis aus Kassenbons und Preisschildern deutscher Läden aus den zwölf Monaten vor dem Abruf. Für die übrigen Zutaten nimmt die App markenneutrale Richtwerte oder schätzt den Preis über die Warengruppe. Die Summe ist deshalb ein ungefährer Wert, kein Preis deines Ladens. Live-Preise und aktuelle Angebote kennt die App nicht; sie verlinkt lediglich auf die offiziellen Prospektseiten von elf deutschen Ketten und findet Läden in deiner Nähe.
Zwei Preise. Zu jedem Rezept zeigt Vorino zwei Preise, beide für die eingestellte Personenzahl: „Zukauf“ und „gesamt“. Zukauf ist, was du für das Rezept noch kaufen müsstest - in ganzen Packungen, und was schon in deinem Vorrat liegt, ist abgezogen. Gesamt ist, was die verwendeten Mengen wert sind - anteilig und auch für das, was aus deinem Vorrat kommt. Beispiel: Braucht ein Rezept 100 g Reis und gibt es Reis in 500-g-Packungen, kostet er im Zukauf nichts, wenn der Reis schon im Schrank steht, sonst eine ganze Packung; im Gesamtpreis ist es ein Fünftel des Packungspreises. Gewürze und Wasser rechnet Vorino nicht mit.
Ganze Packungen. Gibt es eine Zutat in mehreren Packungsgrößen, nimmt Vorino die günstigste Anzahl ganzer Packungen einer Größe - für 700 g Reis zum Beispiel eine 1-kg-Packung, wenn die billiger ist als zwei Packungen mit 500 g. Verschiedene Größen werden nicht gemischt. Einige Obst- und Gemüsesorten, etwa Tomaten, Zwiebeln oder Äpfel, rechnet Vorino auch als einzelnes Stück, wenn das günstiger ist als eine Packung. Übernimmst du einen Wochenplan auf die Einkaufsliste, zählt eine Packung, die sich mehrere Rezepte teilen, nur einmal.
Echte Ladenpreise aus Open Prices. Wo es genug Daten gibt, sind die Packungspreise echte Ladenpreise aus Open Prices, der offenen Preisdatenbank von Open Food Facts. Dort erfassen Freiwillige Preise mit einem Foto vom Kassenbon oder Preisschild. Vorino nimmt nur Läden in Deutschland und nur reguläre Preise: Bei einem Angebot zählt der normale Preis, fehlt der, fällt der Preis weg. Je Packungsgröße gilt der Median der Preise aus den zwölf Monaten vor dem Abruf - der mittlere Wert, bei dem die Hälfte der Preise darüber und die Hälfte darunter liegt. Damit niemand das Ergebnis allein bestimmt, zählt jede erfassende Person je Packungsgröße nur einmal, und eine Größe braucht Preise aus mindestens drei Läden von mindestens zwei Personen. In der App steht dazu zum Beispiel „Echte Ladenpreise · Stand 09/2026“: Der Stand ist der Monat, in dem die Daten abgerufen wurden; die Preise stammen aus den zwölf Monaten davor.
Richtwerte und Schätzungen. Für Zutaten ohne genug Daten nimmt Vorino markenneutrale Richtwerte, die der Entwickler festgelegt hat. Seltene Zutaten, die Vorino nicht einzeln kennt, schätzt die App über ihre Warengruppe, etwa Rind, Käse oder Gemüse: mit dem Kilopreis und der typischen Packungsgröße dieser Gruppe, ermittelt aus denselben Open-Prices-Daten. Hat eine Gruppe zu wenig Preise, übernimmt sie die Werte einer verwandten Gruppe, leitet sie aus den Preisen ihrer bekannten Zutaten ab (frische Kräuter etwa aus Petersilie, Dill und Basilikum) oder nimmt den mittleren Wert aller Gruppen. Welche Zutat zu welcher Gruppe gehört, ist für die Zutaten der mitgelieferten Rezepte weitgehend in der App hinterlegt. Für die übrigen, etwa selbst eingetragene auf der Einkaufsliste, ordnet ein kleines Modell, das fest in der App steckt, die Gruppe direkt auf dem Gerät zu, wenn es sich sicher genug ist; sonst übernimmt das auf Geräten mit Apple Intelligence Apples Sprachmodell, ebenfalls auf dem Gerät. Dabei verlässt nichts dein Gerät. Das Modell lernt nicht aus deinen Eingaben und kann sich irren; es ist unter anderem mit Daten von Open Food Facts trainiert (ODbL), die Quelle steht in der App bei den Lizenzen. Rechnet ein Rezept teilweise mit Richtwerten oder Schätzungen, steht in der App „teils geschätzt“; im Blatt, mit dem du Zutaten auf die Einkaufsliste übernimmst, sind solche Zeilen einzeln markiert.
Deine Lieblingskette. Hast du in der Einkaufsliste unter „Läden & Prospekte“ eine Kette gewählt, nimmt Vorino deren Preis, wo Open Prices für eine Packungsgröße genug Preise dieser Kette hat: mindestens drei aus zwei Filialen von zwei Personen, und der Kettenpreis liegt zwischen der Hälfte und dem Doppelten des Preises über alle Läden. Sonst gilt der Preis über alle Läden. Ist eine andere Packungsgröße insgesamt günstiger, nimmt Vorino trotzdem diese. In der App steht dann zum Beispiel „REWE bevorzugt“.
Keine Live-Preise, keine Angebote. Vorino fragt keine Preise im Internet ab. Die Daten stecken in der App und werden nur mit einem App-Update erneuert. Angebote und die Preise deiner Filiale kennt die App nicht - rechne mit Abweichungen. Deshalb stehen die Rezeptpreise und die Summen mit „≈“. Auf der Einkaufsliste kannst du Preise selbst anpassen.
Lizenz. Die Preisdaten stammen aus Open Prices (prices.openfoodfacts.org) von Open Food Facts und stehen unter der Open Database License (ODbL) 1.0. Die daraus abgeleitete Datei, mit der Vorino rechnet, gibt es unter derselben Lizenz auf vorinoapp.de/opendata. In der App nennt Einstellungen → Über die App die Quelle.
Die 1600 Rezepte samt Bildern hat der Entwickler selbst KI-gestützt erzeugt und geprüft. Die Kurzbeschreibung, die bei fast jedem Rezept unter dem Titel steht, und die Zuordnung zu Mahlzeiten wie Frühstück oder Abendessen wurden vorab ebenfalls KI-gestützt erstellt und stecken in der App; bei englischer Oberfläche erscheint die Beschreibung auf Englisch. Es sind weder Nachdrucke fremder Kochbücher noch Rezepte anderer Nutzer - in Vorino gibt es keine Community und keinen Feed. Du kannst ein eigenes Rezept einschicken oder dir ein Gericht wünschen; beides geht nur an den Entwickler, ist für niemanden sonst sichtbar und ohne Zusage, dass es aufgenommen wird.
Nur eingeschränkt. Es gibt Filter für vegetarisch und vegan; 563 der 1600 Rezepte sind vegetarisch, 235 vegan. Nährwertangaben wie Kalorien zeigt Vorino nicht. Auch die Angaben zur Ernährungsform sind ohne Gewähr. Maßgeblich ist immer die Zutatenliste auf der Verpackung, und für medizinische Diätplanung ist die App ausdrücklich nicht gedacht. Einen Glutenfrei-Filter gibt es bewusst nicht: Ob ein Gericht glutenfrei ist, lässt sich aus einer Zutatenliste nicht zuverlässig ablesen — verarbeitete Zutaten wie Wurst, Brühe oder Gewürzmischungen enthalten oft Weizen, ohne dass es dort steht.
Die Bedienoberfläche gibt es auf Deutsch und Englisch; sie richtet sich nach der Spracheinstellung des Geräts. Die 1600 Rezepte werden auf Deutsch geschrieben. In der englischen Oberfläche erscheinen Titel, Zutaten und Zubereitungsschritte auf Englisch, automatisch übersetzt; die App weist im Rezept darauf hin. Die Übersetzung wurde vorab erstellt und wird mit der App ausgeliefert; die App übersetzt nichts selbst und schickt dafür nichts ins Internet. Auch die Suche versteht dann englische Begriffe. Besteht ein Rezept die Prüfung der Übersetzung nicht, erscheint es auf Deutsch. Weitere Sprachen gibt es nicht.
Nein. Vorino gibt es ausschließlich als App für iPhone und iPad im App Store. Eine Android-Fassung und eine Web-Version sind derzeit nicht verfügbar.
Bist du in iCloud angemeldet, kommen Vorrat, Favoriten und Pläne über deine eigene iCloud mit auf das neue Gerät. Zusätzlich kannst du in den Einstellungen alles als JSON-Datei exportieren und dort wieder importieren. Löschen geht ebenfalls in den Einstellungen, mit iCloud auch auf deinen anderen Geräten; eine Deinstallation entfernt nur, was auf dem Gerät liegt.
Vorino stammt von Marcel Söndenaa-Defourny, einem einzelnen Entwickler aus Leipzig, der die App als Einzelunternehmer betreibt. Ein Team oder eine Firma steht nicht dahinter. Support läuft über support@vorinoapp.de oder das Formular auf vorinoapp.de; die Antwort kommt in der Regel innerhalb von 1-3 Werktagen. Fragen zu Abo, Kündigung oder Erstattung beantwortet Apple, weil der Kauf dort abgewickelt wird.